Holz lasern lassen — Gravur und Schnitt aus einer Hand
Ob filigrane Gravur, präziser Formschnitt oder die Kombination aus beidem: Bei LaserFein bringen wir Ihr Projekt auf Holz — mit modernster Lasertechnik, höchster Präzision und einem umfassenden Verständnis für beide Verfahren.

„Holz lasern lassen" — hinter diesem Suchbegriff verbirgt sich eine ganze Welt an Möglichkeiten. Denn der Laser kann auf Holz zwei grundlegend verschiedene Dinge tun: gravieren (ein Motiv in die Oberfläche einbrennen) und schneiden (das Material vollständig durchtrennen). Beide Verfahren nutzen denselben Laserstrahl, unterscheiden sich aber in Leistung, Geschwindigkeit und Ergebnis erheblich.
Bei LaserFein beherrschen wir beide Disziplinen und beraten Sie dabei, welche Methode — oder welche Kombination — für Ihr Projekt die optimale Lösung ist. Von der personalisierten Geburtstafel mit graviertem Text und ausgeschnittener Kontur bis zur filigranen Tischkarte, die gleichzeitig beschriftet und in Form geschnitten wird: Alles entsteht in einem Arbeitsgang auf derselben Maschine.
Auf dieser Seite erfahren Sie, was Lasergravur und Laserschnitt auf Holz unterscheidet, wann welches Verfahren zum Einsatz kommt und warum die Kombination beider Techniken oft die spannendsten Ergebnisse liefert.
Lasergravur vs. Laserschnitt: Was ist der Unterschied?

Obwohl Gravur und Schnitt mit demselben Laser durchgeführt werden, sind die Verfahren technisch und gestalterisch grundverschieden:
Lasergravur — Motive in die Oberfläche einbrennen
Bei der Lasergravur fährt der Laserstrahl mit hoher Geschwindigkeit und reduzierter Leistung über die Holzoberfläche. Er trägt dabei die oberste Materialschicht ab und erzeugt eine sichtbare Vertiefung. Das Ergebnis ist ein dauerhaftes Motiv — Text, Grafik, Logo oder sogar ein Foto — das in das Holz eingebrannt ist.
Die Gravurtiefe lässt sich stufenlos einstellen: von einer kaum spürbaren Markierung (ca. 0,1 mm) bis zu einer deutlichen Vertiefung (bis zu 2 mm). Die Gravur arbeitet zeilenweise — ähnlich wie ein Drucker — und kann dadurch auch Flächen, Verläufe und fotorealistische Motive darstellen.
Typische Anwendungen: Namenszüge, Widmungen, Logos, Fotogravuren, Geburtstafeln, Schilder, Schneidebretter mit Beschriftung.
Laserschnitt — Material präzise durchtrennen
Beim Laserschnitt konzentriert der Laser seine volle Leistung auf einen Punkt und fährt langsam entlang der gewünschten Kontur. Dabei durchtrennt er das Holz vollständig und erzeugt eine saubere Schnittkante mit leichter Bräunung — den charakteristischen „Laser-Look".
Der Laserschnitt folgt einer Vektordatei (Linie) und kann daher beliebig komplexe Konturen schneiden: Buchstaben, Formen, Puzzleteile, organische Kurven oder geometrische Muster. Die Schnittbreite beträgt nur etwa 0,15 mm, sodass selbst feinste Stege und Verbindungen stabil bleiben.
Typische Anwendungen: Ausgeschnittene Buchstaben, Cake Topper, Platzkarten, Anhänger, Puzzles, Deko-Elemente, filigrane Ornamente.
Wann Gravur, wann Schnitt — und wann beides?

Die Entscheidung zwischen Gravur und Schnitt hängt von Ihrem Projekt, dem gewünschten Effekt und der Funktion des Endprodukts ab. Hier eine praxisnahe Orientierung:
Nur Gravur — wenn die Form steht, aber das Motiv fehlt
Wenn Sie ein fertiges Holzstück haben oder ein Standardformat (Rechteck, Kreis) verwenden und diesem eine personalisierte Oberfläche verleihen möchten, reicht eine Gravur aus. Beispiele: Ein Schneidebrett mit Widmung, ein rechteckiges Türschild mit Name und Hausnummer, ein Fotorahmen mit eingraviertem Datum.
Nur Schnitt — wenn die Form entscheidend ist
Wenn es primär um eine individuelle Kontur geht — etwa freistehende Buchstaben, einen Cake Topper in Schreibschrift, Platzkarten in Blattform oder dekorative Schneeflocken —, ist der Laserschnitt das richtige Verfahren. Das Ergebnis lebt von der Form, nicht von einer Oberflächenverzierung.
Gravur + Schnitt kombiniert — das Beste aus beiden Welten
Die spannendsten Projekte entstehen oft, wenn beide Verfahren kombiniert werden. In einem einzigen Arbeitsgang graviert der Laser zuerst das Motiv und schneidet anschließend die Kontur aus. Beispiele:
- Geburtstafeln: Der Name, das Geburtsdatum und die Geburtsdaten werden graviert, anschließend wird die Tafel in eine individuelle Form geschnitten — etwa ein Bärenkopf, eine Wolke oder ein Herz.
- Schlüsselanhänger: Ein kleines Holzstück wird in Tropfenform geschnitten und gleichzeitig mit einem Namen oder Monogramm graviert.
- Visitenkarten aus Holz: Die Kontur wird gelasert, Name und Kontaktdaten graviert — ein einzigartiger Eyecatcher bei jedem Geschäftstreffen.
- Puzzle-Bilder: Ein Foto wird auf Holz graviert und anschließend in Puzzleteile geschnitten — ein kreatives, sehr persönliches Geschenk.
Bei kombinierten Projekten ist die Reihenfolge entscheidend: Wir gravieren immer zuerst und schneiden anschließend. Warum? Wenn der Schnitt zuerst erfolgt, kann sich das gelöste Teil minimal verschieben, und die Gravur würde nicht mehr exakt positioniert sein.
Unsere Holzarten für Gravur und Schnitt
Nicht jede Holzart eignet sich gleichermaßen für beide Verfahren. Hier eine Übersicht, die Ihnen bei der Materialwahl hilft:
- Birke (3-4 mm): Der Allrounder. Helles, gleichmäßiges Holz, das sich sowohl hervorragend gravieren als auch schneiden lässt. Erzeugt beim Gravieren einen warmen Braunton auf heller Fläche und beim Schneiden saubere, hellbraune Kanten. Unsere Empfehlung für die meisten Projekte.
- Buche (3-5 mm): Etwas härter als Birke, mit dezenter Maserung. Hervorragend zum Gravieren, beim Schnitt etwas langsamer. Ideal für robuste Alltagsprodukte wie Schneidebretter und Untersetzer.
- Eiche (3-4 mm): Dunkler und markanter als Birke, mit ausgeprägter Maserung. Die Gravur erzeugt einen subtileren Kontrast, da das Holz von Natur aus dunkler ist. Beim Schnitt entstehen besonders edle, dunkle Kanten. Perfekt für rustikale und hochwertige Designs.
- MDF (3-6 mm): Kein Naturholz, sondern eine Holzfaserplatte — aber mit Vorteilen: absolut gleichmäßige Oberfläche ohne Maserung, ideal für detailreiche Gravuren und Logos. Beim Schnitt zeigt MDF eine etwas dunklere Kante als Naturholz.
- Bambus (3-5 mm): Hart, nachhaltig und mit charakteristischer Faserstruktur. Erzeugt einzigartige Gravurmuster und lässt sich auch gut schneiden. Besonders geeignet für umweltbewusste Projekte und Green Branding.
Unser Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, welches Holz und welches Verfahren für Ihr Projekt optimal ist, nutzen Sie unsere individuelle Projektanfrage. Wir beraten Sie persönlich und können bei Bedarf auch Muster auf verschiedenen Materialien erstellen.
Technische Möglichkeiten und Grenzen
Für optimale Ergebnisse ist es wichtig, die technischen Rahmenbedingungen zu kennen:
Gravur — was ist möglich?
- Maximale Gravurfläche: 402 x 402 mm (CO₂-Laser) oder 115 x 115 mm (Faserlaser für höchste Detailgenauigkeit)
- Auflösung: bis zu 0,1 mm — feinste Schriften, Logos und sogar Fotogravuren
- Gravurtiefe: stufenlos von 0,1 mm bis ca. 2 mm
- Dateiformate: SVG, DXF, AI (Vektoren) sowie PNG, JPG mit mindestens 300 DPI (Rastergrafiken)
Schnitt — was ist möglich?
- Maximale Schnittfläche: 402 x 402 mm
- Maximale Materialstärke: bis 8 mm (abhängig von der Holzart)
- Schnittbreite: ca. 0,15 mm (der sogenannte „Kerf")
- Minimale Stegbreite: ca. 1 mm (darunter wird das Material instabil)
- Dateiformate: ausschließlich Vektorgrafiken (SVG, DXF, AI) — der Laser folgt den Konturen der Vektordatei
Kombination — Worauf achten?
Bei kombinierten Gravur-Schnitt-Projekten muss die Datei beide Elemente enthalten: Gravurflachen als gefüllte Flächen und Schnittlinien als Konturen. Unser Konfigurator hilft Ihnen dabei, beides korrekt zuzuordnen. Alternativ bereiten wir Ihre Datei im Rahmen einer individuellen Anfrage für Sie auf.
Eine wichtige Regel für kombinierte Projekte: Gravurelemente dürfen nicht über die Schnittkante hinausragen, da das Material nach dem Schnitt an diesen Stellen nicht mehr vorhanden ist. Wir prüfen das automatisch und weisen Sie darauf hin, falls eine Anpassung nötig ist.
Bereit für Ihr individuelles Projekt?
Laden Sie Ihr Motiv hoch und konfigurieren Sie Ihr Wunschprodukt in wenigen Schritten — oder stellen Sie eine individuelle Anfrage.